Spirituelle Wanderungen
ausprobiert in Königsfeld

Bereits 2007 hat Christoph Huss, damals Gemeinhelfer in Königsfeld, ein neues Format für geistliche Erfahrungen ausprobiert: spirituelle Wanderungen. 2015 schreibt er im Herrnhuter Boten: „Immer steht ein Naturphänomen im Mittelpunkt, das eine Übertragung in menschliche Erfahrungsbereiche und eine Verbindung zu Themen des Glaubens möglich macht. Bei ‚Wie ein Baum‘ geht es um die Frage nach dem Standort, vorne oder in der zweiten Reihe, um Flach- und Tiefwurzler und um die Jahreszeiten, Zeiten der Blüte und Zeiten der Ruhe, in denen neue Kräfte gesammelt werden. Ein sehr gutes Segenswort von Jörg Zink bildet den Schlusspunkt.“ Die spirituellen Wanderungen sind ein Erfolg. Das kann man konstatieren. Bei den von mir geführten Wanderungen waren immer mindestens acht Teilnehmer dabei, aber eher waren es zwölf. Die Texte und Beschreibungen, die ich von Christoph Huss und anderen übernommen habe, haben sich als ausreichend erwiesen, denn die Teilnehmer selber haben meistens gute Beobachtungen und Ergänzungen, die die Wanderung noch eindrucksvoller machen. Zu den Besuchern zählen Mitglieder unserer Gesamtgemeinde, Bürger Königsfelds, Touristen und Patienten der Albert- Schweitzer- und Doniswaldkliniken. Die Wanderungen haben sich als hervorragende Öffentlichkeitsarbeit erwiesen, denn man sieht auswärtige Wanderungsteilnehmer oft in der Singstunde oder im Gottesdienst wieder. Gemeinden, die wie Königsfeld mit einer schönen Lage mitten in der Natur gesegnet sind, kann ich nur empfehlen, etwas wie unsere spirituellen Wanderungen anzubieten.
Gerald MacDonald, Königsfeld
