Escape-Room im Jugendraum
ausprobiert in Königsfeld

Ein Raum – ein Team – eine Aufgabe – eine Stunde Zeit. So einfach lässt sich ein Escape Room beschreiben. Diesmal ging es nicht um klassische Rätsel oder Zahlenschlösser, sondern um eine biblische Geschichte: das letzte Abendmahl.
Die Jugendlichen schlüpften in die Rolle von Detektiven. Ihre Mission: den Verräter unter den Jüngern Jesu entlarven, indem sie die Unschuld aller anderen beweisen. Hinweise mussten gefunden, Beweise kombiniert, Motive geprüft werden – Tatort, Tatwaffe, Alibi – plötzlich wurde aus der Bibelstelle ein spannendes Detektivspiel voller Rätsel und Überraschungen.
Der Escape Room kam im Jugendkreis so gut an, dass er beim Familien-Nachmittag erneut geöffnet wurde. Auch die Schulpfarrerin der Zinzendorfschulen in Königsfeld und angehende Jugend- und Heimerzieher machten einen Abstecher in die Gemeinderäume, um gemeinsam zu knobeln und zu diskutieren. Später fand das Spiel auch beim „Festival4alle“ auf dem Herrnhaag statt.
Der Escape Room richtet sich vor allem an Jugendliche und Erwachsene – es ist kein Kinderprogramm! Die Empfehlung ab 14 ist bewusst, denn das Spiel verlangt Konzentration, logisches Denken und Durchhaltevermögen. Auf dem Herrnhaag zeigte sich, dass Ältere beim Nachdenken oft den längeren Atem hatten, während die Jüngeren mit Neugier und Engagement punkteten.
Solche Projekte zeigen, wie lebendig Bibelarbeit sein kann und wie Schule, Kirche und Gemeinde zusammenwachsen.
Nina Seelinger, Königsfeld
