Gastfreundschaft und Zusammenhalt
Reise zur Brüdergemeine in Indien
von Erdmann Becker

Vor fast sechs Jahren, am 30. Juni 2020, riefen Br. Joachim Kreusel (Ockbrook) und ich (damals Berlin) eine Online-Study-Group ins Leben. Er hatte diese Idee, nachdem eine Reise von uns beiden nach Indien aufgrund der Covid-Pandemie abgesagt werden musste. Nun trafen wir uns via Zoom in regelmäßigen Abständen mit jungen Theologen der Brüdergemeine in Indien und Myanmar und tauschten uns über wichtige Grundsätze der Brüder-Unität aus. Die Gruppe wuchs und so nahmen auch Geschwister in Nepal, dem Vereinigten Königreich, Deutschland und sogar Tansania teil.
Ich lernte eine Menge über das Leben in den Gemeinden, über ihre Familien, ihre eigenen Traditionen, ihre Fragen, Erfolge, Bedrängnisse und Sorgen. Über die Situation der Christen in Indien, Nepal und Myanmar gab und gibt es leider nur spärliche Nachrichten in unseren Medien in Deutschland.
Eine Frage beschäftige mich gelegentlich: Würde ich je die Geschwister dort persönlich besuchen können? Anfang des Jahres nun erhielt ich von Br. Joachim Kreusel einen überraschenden Anruf mit der Frage, ob ich ihn im April auf einer Besuchsreise nach Indien begleiten würde. Natürlich habe ich ja gesagt. Die Geschwister in Indien wurden kontaktiert, die Flüge gebucht und das Visum beantragt.
In der Nacht vom 8. auf den 9. April erreichten wir aus London und München kommend den Flughafen Delhi. Angesichts des Iran-Krieges waren wir froh über die Direktflüge. Wir wurden von Br. Levi und Br. Ebenezer herzlich willkommen geheißen. Beide sind Pfarrer der Gemeinde in Delhi. Sie brachten uns hervorragend in einem Gästehaus unter, das nicht allzu weit von dem Haus entfernt liegt, wo die beiden Familien wohnen.
Ein paar Tage konnten wir mit den Geschwistern in Delhi verbringen. Wir genossen das Sightseeing und die Einladung in die Familien. Die Stadt mit ihren vielen Menschen und dem lauten rasanten Verkehr war schon ein gewisser Kulturschock für mich. Es ist chaotisch, schmutzig und laut. Und es ist erstaunlich, wie die Großstadt-Inder aus einer vierspurigen Straße eine achtspurige machen können, ohne dass große Aggressivität spürbar ist. Es ist paradox: In aller Hektik wirken die Menschen nicht hektisch.
Am Sonntag, dem 12. April, nahmen wir am Gottesdienst teil. Es war ein schöner und lebhafter Gottesdienst mit etwa 25 Teilnehmern, darunter vielen jungen Leuten. Wir wurden abgeholt und fuhren zum Saal der Young Christian Academy im Stadtteil Munirka Village. Eine schmale Seitenstraße führt zwischen hohen Häusern zu einem Kellereingang. Dort befindet sich der bescheidene Gottesdienstraum. Für die Gottesdienste mietet die Moravian Church den Raum für zwei Stunden. Zur Einstimmung wurde viel gesungen und zwar in Hindi und Englisch. Zwei junge Frauen leiteten mit Gitarre und Gesang die Musik, begleitet von einem Cajon. Lesungen, Lieder und Gebete folgten einer Liturgie. Zwei Kinder lasen den Bibeltext auf Englisch. Wir sprachen Grußworte, halfen beim Abendmahl und beim Segen. Es wurde geschaut, ob eine Übersetzung nötig sei. Offensichtlich verstanden alle Englisch. Im hinteren Teil des Raumes gab es einen Kindergottesdienst. Bevor man auseinanderging wurde ein Gruppenfoto gemacht. Die meisten Besucher trafen sich jedoch anschließend in einen Park, um noch bei einem Picknick zusammen zu sein. Unter dem Schatten großer Bäume saßen wir auf Decken und aßen, was einige so mitgebracht hatten. Br. Ebenezer legte sich vorsichtshalber einen Stock zur Seite, denn ein Affe schaute neidisch vorbei.
Am Montag reisten wir per Flugzeug über Kolkata und Silchar nach Binnakandi in Assam. Im Vergleich zu Delhi landeten wir nun in einer ganz anderen Welt. Herzlich wurden wir von Br. Nathaniel und anderen am kleinen Airport empfangen. Eine etwa einstündige Fahrt führte uns an Teeplantagen vorbei über Straßen, auf denen Kühe, Schafe, Hühner und Hunde Vorrang haben. An der Kirche in Binnakandi empfingen uns die Ältesten und eine Reihe von Gemeindegliedern, und wir hatten das Gefühl zu Haus angekommen zu sein.
Auch war Br. Jacob von Haflong gekommen. Seine Frau, Sr. Siaimhiamlu, und er sind gemeinsam als Pfarrer für die Gemeinden Haflong und Silchar zuständig, während Br. Nathaniel die Gemeinde in Binnakandi betreut. In dem kleinen Gemeindehaus gleich neben der Kirche wurden wir gut untergebracht und bekamen jeden Tag wunderbares Essen, frisch zubereitet von einem Küchenteam der Gemeinde. Die Freude und das Lachen der Schwestern bei der Arbeit in der kleinen Küche sind unvergesslich. Gleich am Eingang zum Kirchengelände liegt das Grab von Br. Kagauchung Rongmei, der nur Bruder Kabui genannt wurde. Er starb vor sechs Jahren und kann als Gründer der Brüdergemeine in Nordostindien angesehen werden. Seine spannende Lebensgeschichte lohnt sich zu lesen.
Am Dienstagmorgen gab es ein Treffen mit dem Team des Moravian Institute in Binnakandi. Schulleiter ist Br. Titus. Noch waren Schulferien, und die Schule sollte erst am kommenden Montag wiederbeginnen. Wir lernten die engagierten Lehrkräfte kennen. 83 Kinder sind derzeit eingetragen. Ein Focus liegt auf der Hilfe für Kinder, die anderweitig keine oder kaum Bildung bekämen. Das sind unter anderem Kinder von Arbeitern in den Teeplantagen. Ein alter umgebauter Jeep dient als Schulbus.
Doch die Herausforderungen sind groß. Das Obergeschoss muss abgetragen werden. Termiten und das feucht-schwüle Klima haben der Holzkonstruktion zugesetzt. Die Schäden waren deutlich zu sehen. Eigentlich müsste eine ganz neue Schule gebaut werden, aber da nicht einmal das Geld für den Abriss des Obergeschosses da ist, ist das im Augenblick eine Illusion. Eine langfristig noch größere Herausforderung ist die gesamte finanzielle Sicherung der Schule. Das betrifft vor allem die Gehälter der acht angestellten Mitarbeiter. Dafür sind etwa 63.000 Indische Rupies (etwa 600 Euro) pro Monat nötig. Bisher war die Schule ein Zweig des Moravian Institute in Rajpur. Sie wurde auf Beschluss des Vorstandes in Rajpur nun in ihre Selbstständigkeit entlassen.
Am Nachmittag besuchten wir das „Binnakandi Rongmei Nam“, in der die meisten Gemeindeglieder wohnen. Diese Siedlung ist wie ein Dorf für Angehörige des Volksstammes der Rongmei und liegt gleich auf der anderen Straßenseite des Kirchen- und Schulgrundstücks. Christen und Menschen, die der alten Volksreligion folgen, leben nebeneinander. Das führt auch manchmal zu Spannungen.
Beeindruckt hat mich am Abend der Besuch in dem Haus eines Gemeindegliedes anlässlich einer Gebetsversammlung, eines Cottage Prayer Meetings. Es wurde gesungen und die Gebetsanliegen wurden gesammelt. Dann folgte ein „Mass Prayer“, eine Gebetsgemeinschaft, bei dem jede und jeder laut und zugleich mit anderen die Anliegen vor Gott bringen konnte.
Am Mittwoch und Donnerstag konnten wir die Gemeinde in Haflong besuchen. Das liegt in den Bergen von Assam. Inzwischen schreitet der Bau einer neuen Straße voran, sodass Br. Joachim, der in Erinnerung an seine letzten schlechten Erfahrungen Reisetabletten eingepackt hatte, ganz angetan war. Das Klima in Haflong ist im Vergleich zu Binnakandi etwas angenehmer. Allerdings richten Erdrutsche dort immer wieder viel Schaden an. Die Kirche musste vor ein paar Jahren neu aufgebaut werden. Das Leben ist einfach aber herzlich. In einem Haus unweit der Kirche trafen wir uns mit Gemeindegliedern, darunter einem Evangelisten, der vor allem bei den Hausbesuchen hilft. Auch in das unweit gelegene Haus von Sr. Suaihiamlu und Br. Jacob konnten wir einkehren. Sr. Suaihiamlu ist ordinierte Pfarrerin, die erste Frau in diesem Dienst. Es war wunderbar, dass wir spontan in der Kirche eine Versammlung haben konnten mit Singen, Losung und Gebet. Die Kirche ist wieder sehr schön geworden, gleichwohl bleibt die Sorge, ob ihr Fundament an dem Abhang hält.
Bei einem Spaziergang konnten wir das Stück Land besichtigen, das die Gemeinde vor einigen Jahren gekauft hatte. Langfristig ist der Bau einer kleinen Schule geplant. Wann aber gebaut werden kann, ist unklar. Grundsätzlich – und nicht nur in Haflong – ist die Unterstützung von außen nicht einfach, da die Brüdergemeine hier kein Konto hat, auf dem mit ausländischer Währung eingezahlt werden könnte.
Am nächsten Morgen besuchten wir den Straßenmarkt in Haflong. Die Waren werden auf der Straße auf Decken ausgelegt. Es ist vor allem Gemüse und Obst, in einer neu gebauten Halle auch Fisch und Fleisch. Für viele Familien ist das ein wichtiger Teil des Lebensunterhalts. Größere Geschäfte sieht man nur wenige. Feste Jobs in Unternehmen oder beim Staat sind selten.
Auf dem Rückweg machten wir im „Ethnic Village“, einer Art Freilandmuseum, Halt. Die verschiedenen Stämme werden mit ihren traditionellen Häusern gezeigt. Man bekommt einen Eindruck von der Vielfalt der Kulturen der Rongmei, Naga, Zeme, Kuki, Hmar und wie sie alle heißen. Über 200 indigene Stämme leben in den sieben Bundesstaaten des Nordostens zwischen Bangladesh und Myanmar. Auch die Sprachen sind sehr unterschiedlich. Viele Angehörige dieser Stämme sind Christen geworden. Wir sahen in der Region baptistische, presbyterianische und römisch-katholische Kirchen sowie Schulen.
Am Freitag, 17.04., reisten wir nach Latingkhal in Manipur. Etwa zwei Stunden fuhren wir dazu mit Br. Jacob und der Familie von Br. Nathaniel gemeinsam auf dem Barak-River. Aufgrund der Regenfälle war das Wasser braun gefärbt. In dem Boot, das uns in Binnakandi abholte, saß schon Br. Levis‘ Vater und nahm uns in Empfang. Diese Wertschätzung unseres Besuches erfuhren wir immer wieder und beschämte mich zutiefst. Vorbei an Bambusflößen und Fischerbooten ging es hinein in den Jiri River, einem Nebenarm des Barak, der die Grenze zwischen den Bundesstaaten Assam und Manipur markiert. Manipur ist ein Bundesstaat, der immer wieder von gewaltsamen Unruhen geprägt ist. In Latingkhal hatte es am 15. März 2026 ein verheerendes Unwetter mit Hagelschlag gegeben, das viele Dächer stark beschädigt hat. Wegen der einsetzenden Regenzeit musste schnell gehandelt werden. Viele Leute waren gezwungen, sich Geld zu borgen, um die Dächer zu reparieren. Dankbarerweise konnte Br. Joachim nach Rücksprache mit dem Ältestenrat in Ockbrook eine Spende von £ 500 weiterleiten, die von einer Gruppe Amerikaner anlässlich eines Besuches gegeben wurde. Wir trafen die Eltern von Br. Dimchui, der mit seiner Frau Dimjeng zurzeit für elf Monate in der Süd-West Provinz von Tansania als Pfarrer Dienst tut. Das Dorf ist nicht groß. Man lebt von den Haustieren, dem Gemüseanbau in den Gärten und natürlich vom Reis, der auf den umliegenden Feldern angebaut wird.
Die Rückfahrt ging deutlich schneller, da wir mit der Strömung fahren konnten. Ein wunderbares Abendessen erwartete uns, mit Reis, Dal, mit Hähnchenfleisch gefüllten Hefeklößen, Bohnen, Mohrrüben, Bananen, Melonen und Äpfeln. In der Nacht gab es ein heftiges Gewitter und tropischer Regen trommelte auf das Blechdach. Ein Vorbote des Monsuns, der von Mitte Mai an extreme Niederschläge mit sich bringt.
Schon früh machten wir uns am Samstag, dem 18. April, auf den Weg, um die Rubber Farm in der Nähe von Binnakandi zu besuchen. Diese wurde als ein Unternehmen der Kirche eingerichtet und hat am Anfang auch einen guten Ertrag erbracht, der für den Bau der Kirche eingesetzt werden konnte. Leider ist der Preis für Natur-Kautschuk auf dem Weltmarkt so gefallen, dass die Farm heutzutage nur wenig Ertrag bringt. Das Gelände, auf dem die Gummibäume im dichten Wald stehen, ist deutlich größer als die Farm. Es liegt auf einem kleinen Berg und gehört der Kirche. Auch hier hörten wir von Ideen, was dort entstehen könnte. Vielleicht ein Gottesacker der Brüdergemeine?
Der folgende Sonntag stand ganz im Zeichen der Gottesdienste in Binnakandi und Silchar. Der Gottesdienst begann aus gutem Grund schon um 8 Uhr. Es ist noch nicht so schwül wie später am Tag. Die Ventilatoren liefen auf Hochtouren, der Generator im Schuppen sorgte für eine stabile Stromversorgung auch für Mikrofon und E-Gitarre. Wieder begann der Gottesdienst mit einem etwa halbstündigen Singen. Die Lieder in der Sprache der Rongmei stammen vielfach aus einem ursprünglich baptistischen Gesangbuch. Daneben wird auch ein Gesangbuch benutzt, das sie selbst herausgegeben haben. Trotz Buch und Beamer wurde jeweils die nächste Liedzeile laut vorgesagt, so dass auch wirklich alle mitsingen konnten. Überall werden die Lieder mit Gitarre und einer traditionellen Trommel begleitet.
Nach dem Gottesdienst saßen wir noch beieinander. Es gab Lunch und wie immer gab es einen guten Tee. Ich hatte oft den Eindruck, dass trotz der allgegenwärtigen Handys die Zeit manchmal stehen blieb und man den Moment genoss.
Am Nachmittag warteten die Geschwister in Silchar auf unseren Besuch. Zur letzten Synode wurden sie offiziell als Gemeinde anerkannt. Silchar ist die Hauptstadt des Cachar Districts und mit etwa 180.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Assam. Viele Menschen sprechen Bengalisch. Die Mitglieder der Brüdergemeine, etwa 30 an der Zahl, trafen sich in einer Wohnung. Wir sangen, gaben Grußworte und feierten das Abendmahl miteinander. Die Kinder waren immer mit dabei und sangen für uns einige im Kindergottesdienst einstudierte Lieder. Ein gemeinsames Essen, Gebet für Kinder und das Gruppenfoto schlossen die eindrückliche Versammlung ab.
Am Abend kamen wir noch einmal mit den Ältesten und der Gemeinde in Binnakandi zusammen. Auf einem offenen Feuer wurde in einer großen Pfanne Fisch gebraten. Es gab Reis, Gemüse, Obst und dankbare Worte wurden gewechselt. Beim Auseinandergehen begleiteten wir noch einen Bruder nach Hause zu seiner Frau, die schon seit 15 Jahren gelähmt ist.
Am Montagmorgen fiel der Abschied schwer. Trotz der frühen Stunde waren wieder Gemeindeglieder da, um sich von uns zu verabschieden. Br. Titus und Br. Nathaniel fuhren uns zum Flughafen nach Silchar. Und das, obwohl für Br. Titus der erste Schultag als Schulleiter begann. Von Br. Jacob hatten wir uns schon vorher verabschiedet. Mir fällt es schwer, Worte dafür zu finden, wie liebevoll und einfühlsam uns die Verantwortlichen begleitet haben und wie gut sie versucht haben, uns die Gesellschaft und Kultur zu erklären, in der sie leben. Indien ist ein aufstrebendes Land. Das spürt man überall. Gleichzeitig prägen tiefe Gegensätze die Gesellschaft. Ich weiß nicht, wieviel ich davon verstanden habe, aber eines ist klar: In den letzten Jahren ist das Leben für Christen in Indien deutlich schwieriger geworden.
Mit dem Flugzeug ging es zurück nach Delhi, wo ich mich von Br. Joachim verabschiedete. Während er sich auf die Synode der Brüdergemeine in Südasien in Kathmandu vorbereitete, reiste ich weiter zu Geschwister Susan und Thsespal Kundan nach Dehradun /Rajpur. Für zwei Tage durfte ich dort zu Gast sein, das Moravian Institute kennenlernen, die eindrucksvolle Kirche besichtigen und an einem Hauskreis der Gemeinde in einer Wohnung teilnehmen. Dort traf ich auch Br. Bir, der seinerzeit mit zu der anfangs erwähnten „Study Group“ gehörte. Und wieder war es sehr herzlich und wieder ein Stück heimatlich für mich. Br. Joseph erinnerte an die wunderbare Zeit, als Teppiche aus Rajpur in die Kirchgasse nach Berlin geschickt wurden. Ich traf in der Schule auch Mitarbeiter und Schüler aus Assam, und es wurde mir sehr deutlich, welchen hohen Anteil das Moravian Institute an dem Aufbau der Gemeinden in Assam und Manipur hat.
An jedem Tag begleiteten uns die Losungen. Für mich als ehemaliger Losungsbearbeiter war das immer ein besonderer Moment. Wir lasen die Worte in Rongmei, Hindi, Englisch und Deutsch. Sie gaben uns Anstoß für das Gebet und die Andachten. Wir hörten von Menschen, die in schwierigen Umständen leben und sich durch die Losungen gestärkt fühlten. Als ich mich am 23.04. zum Flugplatz in Delhi aufmachte, stand in der Losung: „Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden seinen Namen hat“ (Epheser 3,14–15).
Erfüllt mit großer Dankbarkeit gegenüber diesem Vater im Himmel für die vielen wertvollen Begegnungen und für die Bewahrung auf den verschiedenen Wegen, flog ich nach Hause. Und nun trage ich das Erlebte mit mir und hoffe, Interesse zu wecken in unseren Gemeinden und in meinem Freundeskreis. Natürlich überlegt man, wie und wo man die Geschwister unterstützen kann. Aber das Wichtigste, dessen wir uns gegenseitig in jeder der Gemeinden versichert haben, ist das gegenseitige Gebet zum gemeinsamen Vater im Himmel.
Erdmann Becker ist Pfarrer im Ruhestand.
Er wohnt in Kelheim, Bayern.


















