Genf: Friedensgebet für die Karibik

Am Montagvormittag luden die Herrnhuter in der Schweiz zusammen mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) zu einem eindrücklichen Gottesdienst in Genf. Das Friedensgebet für die Karibik stand unter dem Eindruck der US-amerikanischen Intervention in Venezuela, die enorme Unsicherheit und Ängste ausgelöst hat. Teilgenommen haben Vertreter verschiedener karibischer Staaten bei der UNO und weiteren internationalen Organisationen.

In seiner Predigt bezog sich Jerry Pillay, Generalsekretär des ÖRK, auf die „Verklärung“ Jesu (Matthäus 17, 1-9). Mit Jesus auf den Berg zu steigen bringe Veränderungen: von Angst zu Glauben, von Dunkelheit zu Licht, von Verzweiflung zu Hoffnung, von Trauer zu Freude, von Entmutigung zu Erneuerung. So seien wir Christen in einer von Verzweiflung, Kriegen und der Klimakatastrophe geprägten Welt aufgerufen, miteinander den Berg zu besteigen und uns für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen.

Mitgewirkt am hybrid (online und in Präsenz) gefeierten Gottesdienst haben neben anderen Winelle Kirton-Roberts, Pastorin des Geneva Moravian Fellowship, Mikie Roberts, beim ÖRK Programmreferent für spirituelles Leben, und Johannes Klemm, Pastor in den Sozietäten der Brüdergemeine in Bern und Basel.

Foto: Ivars Kupcis/WCC