Herzlich willkommen

Wir sind eine evangelische Kirche mit weltweiter Ausstrahlung. In mehr als 40 Ländern auf fünf Kontinenten sind wir vertreten. Als Brüder-Unität sind wir auch unter den Namen Herrnhuter Brüdergemeine oder Evangelische Brüdergemeine bekannt.

Wir sind eine ökumenisch offene Kirche. Unseren christlichen Glauben leben wir in vielen Bereichen: Gemeinden, Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten, Altenheimen und Wirtschaftsunternehmen – und das in weltweiter Gemeinschaft.

Auch wenn Sie uns noch nicht kennen, haben Sie vielleicht schon von den Losungen oder von den Herrnhuter Sternen gehört. Beides hat seinen Ursprung in unserer Kirche.

Brüdergemeine im neuen Jahr – »on line«

In Zeiten erhöhter Vorsicht und Rücksichtnahme haben vielerorts die Gemeinden der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität ihre Kreativität entfaltet, um weiterhin miteinander singen und beten zu können, Gottes Wort zu bedenken, sich auf dem Laufenden zu halten und trotz ungewöhnlicher Umstände Gemeinschaft zu bleiben. 

Diese Liste wird fortlaufend aktualisiert.

in der Woche
jedes Wochenende
  • Singstunde im Livestream aus Königsfeld, Samstag 19 Uhr: www.evik.de
  • Gottesdienst im Livestream aus Königsfeld, Sonntag 10 Uhr: www.evik.de
IM NEUEN KIRCHENJAHR (seit 1. Advent)
 

Brüdergemeine eine Flüchtlingskirche?

Foto: Wikimedia Commons -jkb-

Mitten in Berlin im Bezirk Neukölln liegt Rixdorf, auch das Böhmische Dorf genannt. Umrahmt von typischer Großstadtbebauung findet man hier um die Richardstraße herum dörflich anmutende Gassen und Gebäude mit Toreinfahrten, die einmal für Erntefuhrwerke ausgelegt waren. Auf dem Platz steht ein Denkmal für den preußischen König Friedrich Wilhelm I. (1688 - 1740). An seinem Sockel sind zwei Tafeln angebracht; eine zeigt eine Gruppe von sieben Menschen, offenbar Flüchtlinge mit ihrem letzten Hab und Gut. Sie erinnert an die Ankunft der ersten Familien aus Ostböhmen (Tschechien), denen der König hier ab 1737 eine neue Heimat gab. Die Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine ist aus Nachfahren der Böhmischen Brüder entstanden, die aus Mähren (Tschechien) in die Oberlausitz geflüchtet waren. Das Denkmal wurde 1912 von Alfred Reichel geschaffen. Die Wurzeln in Böhmen und Mähren erklären den international gebräuchlichen Namen unserer Kirche: »Moravian Church«.

Meine Kirche – Mein Beitrag