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Herrnhuter Bote aktuell

Nachrichten aus der Herrnhuter Brüdergemeine

Ausgabe 79 vom 24. Mai 2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor wenigen Tagen, am Himmelfahrtstag, haben wir in Herrnhut zum ersten Mal wieder zusammen »leibhaftig« Gottesdienst gefeiert – im Freien. Ein spontaner Kommentar: »Das geht ja gut hier – das sollten wir öfter machen!« Ähnliche Reaktionen haben wir auf die vielen Internet-Angebote unserer Gemeinden (siehe in diesem Newsletter) erhalten. Diese merkwürdigen Zeiten haben, noch lange nicht überwunden, also schon gute neue Erfahrungen eröffnet. Aber anderes öffnet sich auch langsam wieder und - ganz wichtig! - unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen muss weitergehen. Bitte verbreiten Sie die Stellenausschreibung, die diesmal auf Nr. 1 steht, nach Kräften.

Ein in jeder Hinsicht belebendes Pfingstfest wünscht 

Ihr Erdmann Carstens

Herrnhut will Stelle in der Kinder- und Jugendarbeit wiederbesetzen


Noch bis zum 31. Mai ist die Bewerbung auf die Stelle einer Mitarbeiterin (m/w/d) für die Kinder- und Jugendarbeit bei der Evangelischen Brüdergemeine Herrnhut möglich. Herrnhut bietet ein reiches vielfältiges Gemeindeleben, ein starkes Team in Pfarramt, Kirchenmusik und Gemeindebüro und einen engagierten Ältestenrat (Kirchenvorstand) und ist nicht zuletzt eine liebenswerte Kleinstadt mit vielen internationalen Gästen und allen Schulformen, Einkaufsmöglichkeiten usw. Dienstbeginn ist der 1. September. Zur ausführlichen Ausschreibung hier.

Türen des KOMENSKÝ stehen wieder offen


Das Tagungs- und Gästehaus der Brüder-Unität KOMENSKÝ in Herrnhut darf seit 15. Mai wieder Gäste beherbergen und bewirten. Durch die noch geltenden Kontaktbeschränkungen (bis mindestens 5. Juni) können zunächst nur Einzelreisende, Paare und Familien übernachten; Gruppenreisen und Gruppenangebote sind vorerst noch nicht möglich.

Wir freuen uns darauf, wieder Gäste in unserem Haus begrüßen zu können. Vielleicht lockt Sie ein kurzfristiger Besuch nach Herrnhut. Wir freuen uns auf Sie!

Informieren Sie sich hier zum aktuellen Stand: Homepage des KOMENSKÝ

Bischöfe zum Kriegsende vor 75 Jahren


Zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges haben die sechs Bischöfe und eine Bischöfin der Europäisch-Festländischen und der Britischen Provinz der Brüder-Unität einen gemeinsamen Brief an die Gemeinden geschrieben. Der 8. Mai sei Anlass »... zum Gedenken, zur Trauer, zum Wahrnehmen und Eingestehen von Schuld und zum Aufarbeiten immer noch lebendiger Erinnerungen und Traumata.« Wortlaut des Briefes in Niederländisch und in Englisch.

Tiefergehende Informationen zur deutschen Brüdergemeine während des Krieges und im NS-Regime bietet das Themenheft des »Herrnhuter Boten« März/April 2020, welches online zur Verfügung steht und auch noch in gedruckter Form bestellbar ist (E-Mail an: redaktion-hb(at)ebu.de).


Besuchen Sie uns auch auf Facebook.

Täglich ein oder zwei kurze Geschichten, Bilder, Eindrücke, nützliche Links, Veranstaltungshinweise, Austausch – unsere ganze Vielfalt zeigen wir Ihnen auf unserer Facebook-Seite »Herrnhuter – Evangelische Brüder Unität – Moravians«. Besuchen Sie uns – und wenn es Ihnen gefällt, teilen Sie uns gerne weiter! Die Gemeinde wächst.

Aufruf: Nothilfe-Fonds unterstützen!

Die »Losungsspende« der Evangelischen Brüder-Unität hat einen Nothilfefonds eingerichtet. Damit wird die Möglichkeit vereinfacht, kurzfristig dort zu helfen, wo besondere Not entstanden ist, in der internationalen Brüder-Unität wie auch in der eigenen Provinz.

Der Nothilfe-Fonds der Losungsspende unterstützt Menschen in Katastrophengebieten. Ob bei Erdbeben, Flutkatastrophen oder ganz aktuell in der Corona-Pandemie. Die eingehenden Spenden lassen wir betroffenen Menschen zukommen und leiten sie dorthin, wo sie am nötigsten gebraucht werden. Wir liefern Medikamente, Schutzausrüstung, Lebensmittel und was auch immer gebraucht wird. Beispielsweise arbeitet die junge Brüdergemeine in Albanien schwerpunktmäßig caritativ mit Kindern und an Brennpunkten ihres Landes. Sie war schon durch das schwere Erdbeben im November 2019 stark herausgefordert. Hier zum Nothilfefonds.

Verschiebung von Terminen


Die eigentlich für den Juni 2020 in Neudietendorf geplante Synodaltagung wird voraussichtlich vom 6. bis 13. März 2021 in Herrnhut stattfinden. Dazu gibt es einen Bereich auf der Homepage, der ständig aktualisiert wird.

Wegen des neuen Termins müssen auch die für 2021 geplanten »Gemeindienstkonferenzen« (GDK; Fortbildungsveranstaltungen für die Mitarbeiter im Verkündigungsdienst) verschoben werden: 18. – 22. Oktober 2021 in Zierenberg/Hessen und 28. März – 1. April 2022 in Herrnhut.

Videoversammlungen und Wohnzimmergottesdienste


Während der Corona-Beschränkungen, die auch das Gemeindeleben massiv betreffen, sind in fast allen Gemeinden digitale Alternativen eingesetzt worden. Die Angebote gingen von Livestreams über Hör- und Mitsing-Aufnahmen oder ganze Filme. Es entstand binnen kurzer Zeit eine enorme Kreativität und Vielfalt. Die Möglichkeit, solche Angebote über das Internet zu verbreiten, haben auch Mitglieder in der Diaspora und im Ausland für sich entdeckt. Es sind Bitten eingegangen, solche Angebote nach Corona weiterzuführen. Allein die Angebote aus Herrnhut wurden im Schnitt jede 650 mal angeklickt, die aus Neugnadenfeld sogar durchschnittlich 1220 mal. Hinter all dem steht natürlich auch ein entsprechender Organisations-, Zeit- und technischer Aufwand. Alle Angebote werden im Bereich Brüdergemeine in Verbindung – »on line« auf der Startseite unserer Homepage gesammelt.

Covid-19 in der weltweiten Brüder-Unität – ein Überblick


Das »Board of World Mission« (BWM) der Brüdergemeine in Nordamerika war gebeten worden, eine Zusammenstellung darüber vorzunehmen, wie es seinen Partnerprovinzen und -Einrichtungen in der ganzen Welt ergeht, damit konkreter aneinander gedacht und Fürbitte gehalten werden kann. Mit dem Stand vom 22. April 2020 gibt es kurze Informationen darüber, ob und inwieweit die Brüdergemeine auf Kuba und den westindischen Inseln, in Costa Rica, Guyana, Honduras, Kuba, Labrador, Malawi, Nikaragua, Peru, Sierra Leone, Tansania (Westprovinz) und Uganda von der Ausbreitung des Corina-Virus betroffen ist (hier das Dokument, in Englisch). Wo besondere Notlagen bestehen oder erwartet werden, hat das BWM bereits finanzielle, materielle und logistische Hilfe auf den Weg gebracht.

Schwesternhäuser Kleinwelka


Am 24. April 2020 musste in Kleinwelka, heute Ortsteil von Bautzen, ein großes Jubiläum im kleineren Rahmen begangen werden. 250 Jahre zuvor war der Grundstein für das erste Chorhaus der ledigen Schwestern gelegt worden, die Keimzelle des heutigen Schwesternhaus-Ensembles. Mitglieder des Vereins »Schwesternhäuser Kleinwelka e.V.« gedachten mit einer corona-bedingt kleinen Feierstunde der langen Geschichte. Der Verein, der 2019 gegründet wurde, hat eine Homepage und ist auch auf Facebook zu finden. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, das historische Ensemble zu sanieren und mit kulturellen und kirchlichen Nutzungen wieder zu beleben. Zum Jubiläum kam auch ein Gruß aus der Kirchenleitung in Herrnhut, der die Bedeutung von Frauen in der Brüdergemeine von damals bis heute anschaulich hervorhebt.

Drehleiter zum »Abendfrieden«


Für die Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegeheims »Abendfrieden« der Diakonissenanstalt EMMAUS in Niesky haben zwei Mitglieder des Bläserchores ein Ständchen gespielt. Davon berichtete das MDR-Fernsehen am 29. April. Da sie das Heim aber nicht betreten durften, half die örtliche Feuerwehr mit ihrer Drehleiter. So konnten auch die höheren Stockwerke des großen Hauses mit dem gebotenen Abstand erreicht werden. Der »Abendfrieden« steht seit Anfang April unter Quarantäne, weil dort eine große Zahl von Bewohnern aber auch viele Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert wurden, 12 Menschen starben seither. Vielfältige Hilfe und Solidarität kam aus nah und fern, Fachpersonal wurde »ausgeliehen«. Den berührenden und ermutigenden Fernsehbericht gibt es in der ARD-Mediathek. Die Sächsische Zeitung brachte einen ausführlichen Bericht über die Situation in dem Heim.

Losungen des Jahrgangs 2023 wurden gezogen


Immer um Anfang Mai herum werden in Herrnhut die Losungen gezogen, so auch am 22. April 2020. Das Losungsziehen dieses Jahr musste wegen der geltenden Kontaktbeschränkungen in etwas reduziertem Rahmen stattfinden. Üblicherweise trifft sich die Direktion (Kirchenleitung) anschließend mit Vertretern des Friedrich-Reinhardt-Verlages Lörrach/Basel. Beide zusammen sind Herausgeber der Losungen. Dieses Treffen wurde als Video-Konferenz abgehalten. Dabei ging es ganz aktuell auch um die Erfahrungen mit den Losungen in Krisenzeiten. Der Absatz ist erneut um 3,9% zurückgegangen, ein Rückgang, der auf dem Hintergrund der Situation auf dem Buchmarkt zu erwarten war. Ein wichtiges Thema des Austauschs war die Entwicklung einer neuen Losungen-App, die u.a. im Unterschied zu der heutigen App mehrsprachig sein soll.

Die Losungen werden in Deutschland mit einer Auflage von 556.000 Expl. in 10 verschiedenen Ausgaben gedruckt und in zunehmendem Maße durch die App, einen Newsletter und weitere digitale Anwendungen verbreitet. Sie sind damit das am meisten verbreitete Andachtsbuch. Für junge Menschen gibt es eine extra Ausgabe »Losungen für junge Leute« mit einer eigenen Redakteurin, anderen Dritttexten und in moderner Gestaltung.

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Zittauer Straße 20 · 02747 Herrnhut · Deutschland
Telefon: +49 (0) 35873 487-0 · E-Mail: presse@ebu.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV ist Erdmann Carstens.

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