Synode 2022 wird digital durchgeführt

Anfang Januar 2022 haben Synodalvorstand und Direktion (Kirchenleitung) der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität beschlossen, die für dieses Jahr nach Herrnhut einberufene Synode digital durchzuführen. Die Delegierten, die aus 10 europäischen Ländern kommen, wurden in einem Schreiben darüber informiert. Der Termin 5. bis 11. März 2022 bleibt bestehen.

Eine präsentische Tagung der normalerweise alle zwei Jahre zusammenkommenden Synode wurde wegen der Corona-Bedingungen schon einmal 2020 zunächst verschoben und 2021 schließlich abgesagt. Damals hatte sich eine Mehrheit der Synodalen für »echte« Begegnung, gegen eine digitale Tagung ausgesprochen.

Weil ca. 100 Menschen eine ganze Woche lang intensiv zusammen sein würden und unterschiedliche Lagen und Regelungen in 10 europäischen Staaten die An- und Abreise von vielen Delegierten massiv behindern könnten, hat sich die Synode nun schweren Herzens so entschieden. Positiv ist dabei, dass die Synodalen inzwischen schon digital erfahren sind: Zu zwei Synodalforen – ohne Beschlüsse, aber mit gewichtigen Themen – trafen sich die Delegierten 2021 online, und viele andere Gremien – voran die Direktion – arbeiten schon mehrere Jahre lang teilweise online.

Die Synode

Die Synode der Evangelischen Brüder-Unität ist ihre höchste verfassungsmäßige Vertretung. Sie besteht aus amtlichen und gewählten Abgeordneten, die jeweils für eine sechsjährige Amtsdauer der Synode angehören. Die Synode kommt alle zwei Jahre an wechselnden Orten zu Tagungen zusammen.

Die Synode wählt die Kirchenleitung (Direktion) und überträgt ihr die Leitung, Verwaltung und Vertretung der Brüder-Unität. Die Synode wählt auch die Bischöfe sowie die Delegierten zu den Synoden der weltweiten Brüder-Unität (Unitätssynoden).

Die Synode wählt für jede Tagung einen Vorstand. Ihm gehören aktuell folgende Personen an: Dr. Peter Vogt (Herrnhut), Nelly Cambridge (Utrecht/Niederlande) und Johannes Näumann (Potsdam).

Peter Vogt
Peter Vogt
Nelly Cambridge
Johannes Näumann