Eindrücke vom Schwesterntag in der Oberlausitz

am Samstag, 6. April 2019 in Herrnhut 

Maria Magdalena, Portrait einer Jüngerin

Über 70 Schwestern aus den östlichen Brüdergemeinen fanden sich in Herrnhut zusammen, um einen Tag, angefüllt mit vielen persönlichen Begegnungen und Gesprächen, dem thematischen Programm und einer Führung durch das neu eröffnete Schulhaus der Evangelischen Zinzendorfschulen Herrnhut, zu erleben.

Schwester Jill Vogt stellte die biblische Jüngerin Maria Magdalena vor und erläuterte, was die Kirchengeschichte im Laufe der Jahrhunderte mit dieser Person verbunden hat. Es folgte ein Dialog zwischen Maria Magdalena (Schwester Erdmute Frank) und Maria, der Mutter Jesu (Schwester Erdmuth Waas), darüber, wie jede in ihrem Leben Jesus erlebt hat; am Ende steht der Auftrag vom Ostermorgen: »geht und verkündigt, dass Jesus lebt«; Maria Magdalena, genannt die Apostola Apostolorum.

In Gruppen tauschten wir uns darüber aus, was uns von dem Bild der Jüngerin Maria Magdalena anspricht.

Am Nachmittag gab es bei Flötenmusik und  Informationen aus der Schwesternarbeit ein fröhliches Kaffeetrinken;  dazu gehörte auch die Sammlung der Kollekte für das Jahresprojekt der Schwesternarbeit (673 Euro).

Den Abschluss bildete eine Andacht mit gemeinsamem Tanz aus Korea, geleitet von Schwester Myounhee Hong. – Ein Tag in der Passionszeit mit dem Blick auf Ostern.