Montag, 4. November 2019

Bischof Theo Gill in Herrnhut heimgegangen

Am Sonntag, dem 3. November 2019, ist Theodor Gill, Bischof der Brüder-Unität, in Herrnhut heimgegangen. Er wurde am 11. November 1928 in Paramaribo, Surinam, geboren. Nach dem Theologiestudium in Berlin, Göttingen und Basel und dem Vikariat in Herrnhut, wurde er 1955 zu einem Diakonus der Brüder-Unität ordiniert. Er diente der Brüdergemeine zunächst als Gemeinhelfer (Pfarrer) in Herrnhut, vorwiegend in der Jugendarbeit. Ab 1958 arbeitete Theodor Gill als Dozent am Katechetischen Seminar in Gnadau, später als Leiter der Gnadauer Anstalten und Gemeinhelfer. 1973 zog er mit seiner Familie nach Herrnhut. Bis kurz vor seinem Ruhestand gehörte er der Direktion der Brüder-Unität an. In seinen letzten Dienstjahren widmete er sich als Seelsorger und Verkündiger den Freunden der Brüdergemeine in der Oberlausitz. 1980 war Theodor Gill in Herrnhut zu einem Bischof der Brüder-Unität eingesegnet worden. Bis zu seinem Tod nahm er lebhaften Anteil am Ergehen seiner Kirche, der Ökumene und an gesellschaftlichen Entwicklungen, die er im Gebet begleitete. Theodor Gill war seit 1956 mit Gertraud geb. Becker verheiratet, ihnen wurden sieben Kinder und zahlreiche Enkel und Urenkel geschenkt.

Das Begräbnis mit anschließendem Liebesmahl findet am Freitag, dem 8. November, statt, beginnend 14.00 Uhr im Kirchensaal in Herrnhut.