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Herrnhuter Bote aktuell

Nachrichten aus der Herrnhuter Brüdergemeine

Ausgabe 65 vom 25. Februar 2018

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Herrnhuter Bote aktuell hat wieder einiges eingesammelt, was Ihnen gefallen könnte. Der Bogen ist weit – er reicht nach Südafrika, nach Surinam, nach Hessen, aber auch nach Herrnhut. Beachten Sie zwei interessante Termine schon in den nächsten drei Wochen!

Schöne Grüße aus Herrnhut!

Ihr Erdmann Carstens

Michael Diener kommt nach Herrnhut


Zu einer Tagung zu den »Losungen und ihrer Bedeutung in der Gemeinschaftsbewegung« kommt Dr. Michael Diener, Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, vom 15. bis 18. März nach Herrnhut. (Bild: Medienmagazin pro)

»Kein Christentum ohne Gemeinschaft« – so lautete die Devise Nikolaus Ludwig von Zinzendorfs. Als Zinzendorf 1728 die ersten Losungen ausgab, ging es ihm darum, gerade mit dem biblischen Ein-Spruch täglich den Glauben der Einzelnen zu einer Gemeinschaft zu verbinden. Auch in der Gemeinschaftsbewegung wurden diese Impulse aufgenommen. Welche Bedeutung dabei der Gebrauch des Losungsbuches heute hat und welche hochaktuellen Themen davon berührt werden, darüber sprechen Pfr. Michael Diener und Pfr. Erdmann Becker, Losungsredakteur der Brüdergemeine, demnächst in Herrnhut.

Michael Diener, der bis 2016 auch Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz war, macht seit einigen Jahren Reden von sich, weil er versucht, auch in der evangelikalen Welt Bewegung in das Verständnis der biblischen Schriften zu bringen und das Verbindende unter evangelischen Christen zu suchen und zu stärken.

Anmeldungen kurzfristig noch möglich. Zur Veranstaltung.

20. Archivtag 3. März 2018


In diesem Jahr findet der Archivtag des Vereins der Freunde und Förderer des Unitätsarchivs e.V. (Archivverein) zum 20. Mal statt. Anlass, um auf die Anfänge und 20 Jahre Arbeit des Vereins zu schauen. Dieser Archivtag steht unter dem Motto »Sammeln – Restaurieren – Bewahren. 20 Jahre Archivverein« und findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in den Räumen des Unitätsarchivs Herrnhut statt. Das Programm finden Sie hier ... Seien Sie herzlich dazu eingeladen!

Herrnhuter Sterne eröffnen »Entdeckerwelt«

So sieht es im Indoor-Spielplatz in der Entdeckerwelt aus. © Sterne GmbH

Für den 17. März 2018 hat die Herrnhuter Sterne Manufaktur die Eröffnung eines neuen Bereichs in ihrem Besucherzentrum angekündigt: Die »Entdeckerwelt« ist hauptsächlich für die kleinen Besucher gedacht. Auf zwei Etagen, einem Indoor-Spielplatz und einer Bastelwerkstatt, finden sie Abwechselung und spielerische Beschäftigung mit dem Herrnhuter Stern.

Im vergangenen Sommer starteten die Bauarbeiten. Für die Sterne GmbH ist dies nach dem Neubau der Manufaktur mit moderner Schauwerkstatt und Produktionsräumen, die 2010 eingeweiht wurde, der nächste Schritt zu mehr Besuchernähe und Familienfreundlichkeit. Auch für Schulklassen und Kindergärten ist die »Entdeckerwelt« attraktiv. Für sie werden Projekttage angeboten, wo sich die Kinder mit räumlicher Geometrie beschäftigen – ganz wie am Anfang des Sterns 1773 im Nieskyer Internat. Der Herrnhuter Stern ist in sächsischen Lehrbüchern für die 7. Klasse Thema in Geometrie. Zum Besucherzentrum hier, zur Geschichte des Sterns hier …

Einen Gottesdienst gestalten

Seminar zur Gestaltung von Gottesdiensten

Theorie und Praxis der Gestaltung von »Predigtversammlungen« (Gottesdiensten) in der Brüdergemeine war Inhalt eines Kurses Anfang Februar in Herrnhut. Die zehn Teilnehmenden kamen vorwiegend aus den östlichen Brüdergemeinen in Deutschland (Berlin, Forst, Gnadau, Zwickau, Kleinwelka und Herrnhut), zwei Interessierte aber kamen auch von außerhalb der Brüdergemeine, aus Oberfranken. Am Sonntag feierte der Kurs zusammen mit der Herrnhuter Gemeinde einen selbst gestalteten Gottesdienst. Der Impuls für solche Kurse kommt von der Synode der Brüder-Unität, die 2016 ausdrücklich »ein Konzept für die Gewinnung und Ausbildung von Ehrenamtlichen zur Mitwirkungen an Gottesdiensten« gefordert hat.

Oldiefestival auf dem Herrnhaag


Im September wird unter dem Motto »Wie wir wurden, was wir sind – wie wir werden, was wir wollen!« zum ersten Oldiefestival der Brüdergemeine auf den Herrnhaag eingeladen.

Das neue Angebot richtet sich an Menschen »im besten Alter« – nach der Phase als junge Familien, aber noch nicht alt genug für Seniorenfreizeiten. Mit ihren eigenen Themen, mit ihren eigenen Formen, mit Lust auf Austausch, Musizieren und Lagerfeuer, mit Sinn für den Charme historischer Gebäude – aber ohne Kinderprogramm.

Das Treffen findet vom 20. bis 23. September 2018 statt. Näheres hier …

Schwestern wählten Spendenprojekt 2018


Auf der »Schwesternwerkstatt«, einem jährlichen Treffen von Frauen aus vielen Gemeinden der Brüdergemeine, war Ende Januar in Neudietendorf nicht nur die Schöpferin des Titelliedes zum Weltgebetstag der Frauen, Schw. Mavis Noordwijk aus Surinam zu Gast.

Die Schwestern wählten auch ihr diesjähriges Schwesternprojekt. Sie bitten die verschiedenen Schwesternkreise um Spenden bzw. Fundraising-Aktionen für die medizinische Arbeit im strukturschwachen Binnenland von Surinam. Diese von der Brüdergemeine aufgebaute und jahrzehntelang getragene und heute von einer ökumenischne Stiftung verantwortete Arbeit geschieht unter dem Namen »Medische Zending – Primary Health Care Suriname«. Aufgrund einer Wirtschaftskrise bekommt die Stiftung derzeit nur knapp zwei Drittel der zugesagten staatlichen Zuwendungen (2,5 statt 4 Mill Euro) und ist daher zur Aufrechterhaltung ihres Leistungsspektrums auf externe Gelder angewiesen. Auf der Schwesternwerkstatt wurden schon mehr als 2.000 Euro gesammelt.

Oliven und Windschutz aus Flugreisen


Die Synode der Evangelischen Brüder-Unität hat 2016 beschlossen, dass wegen der Klimabelastung durch Dienstflüge von EBU und HMH Kompensationszahlungen geleistet werden sollen. Sie gehen an Projekte, die Mensch und Umwelt zugutekommen.

Für 2017 wird es mit dem Anteil der HMH das Projekt »Olivenbäume für Elim Home«, Südafrika, sein. Seit über zehn Jahren werden in Elim Home Tomaten angebaut. Sie sind für die Versorgung der in dieser diakonischen Einrichtung der südafrikanischen Brüdergemeine betreuten mehrfach behinderten Kinder bestimmt. Zugleich können Eigenmittel erwirtschaftet werden.

Die Gewächshäuser, Tunnel aus Plastikplanen, sind in dieser Gegend allerdings durch heftige Winde gefährdet. Ein guter Schutz wären Olivenbäumen. Neben ihrer Funktion als Windbrecher können die Oliven eine weitere Einnahmequelle für Elim Home sein. Die Überweisung der Klimaschutzkollekte 2017 in Höhe von rund 1650 EUR deckt ein knappes Drittel der Kosten für die Anpflanzung.

Mit dem Anteil der EBU (380 EUR) wird ein Baumpflanzprojekt in Tansania unterstützt.

Neue Redakteurin für die Jugendlosungen


Seit dem 1. Juni ist Elisabeth Heckmeier die neue Redakteurin für die Jugendlosungen. Sie lebt in Nürnberg, wo sie Anfang 2017 ihr Theologiestudium abgeschlossen hat. Sie schreibt: »Ich bin über das Netz auf die Stellenanzeige gestoßen und habe mich zu 100% angesprochen gefühlt. Und es hat sich bestätigt: Die Arbeit macht mir viel Freude! Manchmal dauert es seine Zeit, bis mir zu einem Bibelvers der passende Impuls einfällt. Bestimmt hilft mir aber, dass ich mit meinen 27 Jahren selbst Teil der Zielgruppe bin. An den Jugendlosungen gefällt mir besonders gut, dass sie über die Konfessionen hinweg gelesen werden! Und es ist auch herausfordernd, unterschiedliche Geschmäcker zu treffen und die Impulse und Gebete vielfältig zu gestalten.« Frau Heckmeier wird von einem ehrenamtlichen Redaktionskreis aus der Brüdergemeine unterstützt. Der erste von ihr verantwortete Jahrgang wird der des Jahres 2019 sein. Mit diesem Jahrgang werden die Jugendlosungen auch eine neue Gestaltung erfahren.

Drei Kandidaten erfolgreich im Zweiten Theologischen Examen

In der Mitte – unter Johann Amos Comenius – die Vikare Chr. Herrmann, A. Schulze und T. Buchholz (v. links)

Ab dem 12. Februar 20128 fanden in Herrnhut die Prüfungen zum Zweiten Theologischen Examen statt. Zwei Vikare und eine Vikarin schrieben zunächst ihre schriftliche Klausur im Fach Homiletik (Predigtlehre). Dann folgten über zwei Tage die mündlichen Prüfungen. Alle drei waren erfolgreich. Damit findet das Predigerseminar seinen Abschluss, das über zweieinhalb Jahre im Wechsel zwischen Gemeindepraxis und Kurseinheiten an den verschiedenen Standorten der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität durchgeführt wurde.

Predigerseminare finden in der EFBU nur alle paar Jahre statt. Der Bedarf an jungen Absolventen und Absolventinnen, die einen Dienst in der Brüdergemeine aufnehmen möchten, wird in den nächsten Jahren nicht abnehmen.

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Telefon: +49 (0) 35873 487-0 · E-Mail: presse@ebu.de
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