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Herrnhuter Bote aktuell

Nachrichten aus der Herrnhuter Brüdergemeine

Ausgabe 49 vom 17. Juli 2015

Liebe Leserin, lieber Leser,

diesmal kommt der Herrnhuter Bote aktuell mit einigen Terminsachen zu Ihnen. Die erste davon betrifft schon übermorgen. Weitere erstrecken sich über den Sommer bis in den Herbst. Nach einigen ereignisreichen Wochen mit vielen Gästen, Reisen und Veranstaltungen verabschiedet sich die Redaktion jetzt in den Sommerurlaub. Bis bald wieder an dieser Stelle. Auch dann gibt es Aktuelles.

Freundliche Grüße aus der Brüdergemeine! Ihr Erdmann Carstens

Gottesdienst aus Ebersdorf am Sonntag im Fernsehen


Am 12. Juli zeichnete ERF Medien (Evangeliums-Rundfunk Wetzlar) den Gottesdienst der Brüdergemeine in Ebersdorf auf. Am kommenden Sonntag, 19. Juli, wird er um 10 Uhr über das Radioprogramm ERF Plus zu hören sein. Um 11.15 Uhr wird der Gottesdienst im Fernsehprogramm von Bibel TV ausgestrahlt. Außerdem können die Fernsehgottesdienste auch in der Mediathek im Internet angeschaut und heruntergeladen werden. Hier finden Sie den Fernsehkanal und die Radiofrequenz.

Herrnhuter Gottesacker kann Sieger werden!


Vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) und Aeternitas, der Verbraucherinitiative Bestattungskultur wird aktuell eine online-Umfrage (TED = Tele-Dialog) nach Deutschlands eindrucksvollstem historischen Friedhof veranstaltet. Unter den 32 Bewerbern findet sich auch der Gottesacker in Herrnhut. Mit der Aktion macht der Verband jedes Jahr auf schützenswerte, aber gefährdete Kulturlandschaftselemente aufmerksam und hebt ihre Bedeutung hervor. Die bewusste Wahrnehmung hilft dabei, diese zu erhalten und bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren.

Um für den Herrnhuter Gottesacker zu stimmen, muss man bis zum 14. August auf die Internetseite www.faszination-friedhof.de gehen, von dort auf die Seite »Zur Abstimmung« und dann am Bild des Gottesackers das Abstimmfeld anklicken. Mit einem Klick in das Bild bekommt man weitere Informationen zum Herrnhuter Gottesacker, darunter ein Luftbild.

Seit Oktober 2003 unterstützt der »Verein der Förderer des Kulturdenkmals Gottesacker Herrnhut e.V.« den Erhalt der Anlage. Zur Finanzierung der gärtnerischen Pflege wurde 2010 eine Stiftung gegründet. Die Printausgabe des Herrnhuter Bote berichtete zuletzt im Mai 2015.

Christiansfeld ist Weltkulturerbe

Auf der Tagung des UNESCO-Komitees Anfang Juli in Bonn ist das historische Ensemble der Brüdergemein-Siedlung Christiansfeld in Dänemark in die Weltkulturerbeliste aufgenommen worden. Lesen Sie hier weiter ...

Hus-Gedenken der Europäisch-Festländischen Provinz



Am 4. und 5. Juli fanden in Železný Brod in Tschechien die zentralen Hus-Feierlichkeiten der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität statt. Von Samstagmittag bis Sonntagnachmittag gab es eine fast pausenlose Folge von Veranstaltungen: Vorträge, ein Theaterstück des Ev. Zinzendorf-Gymnasiums Herrnhut, Abendmahl, Gottesdienst und eine nächtliche Wanderung mit anschließender Andacht im Felsenlabyrinth des »Kalich«, dort, wo vor Jahrhunderten die Böhmischen Brüder ihre heimlichen Gottesdienste feierten. Das Wochenende war vom heutigen Leben der Brüdergemeine geprägt und so waren Predigten und Grußworte zeitweise in vier Sprachen nacheinander zu hören. Reisegruppen waren aus der Schweiz, aus den Niederlanden und aus den USA gekommen. Zum Gottesdienst am Sonntag spielten Bläser aus den deutschen Gemeinden Niesky, Kleinwelka und Herrnhut. Aus allen 9 tschechischen Gemeinden, die zum Herrnhuter Seniorat gehören, waren Mitglieder angereist.

Das große ökumenische Gedenken an Jan Hus hatte seinen Höhepunkt am Montag, 6. Juli in Prag. Es wurde von der Ev. Kirche der Böhmischen Brüder und der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche ausgerichtet. An dem Ökumenischen Hus-Gedenken am 6. Juli in Konstanz, wo 600 Jahre zuvor Jan Hus als Ketzer verbrannt worden war, wirkten für die Brüder-Unität Bischof Theo Clemens und Mitglieder der Brüdergemeine Königsfeld mit.

Konsultation zur Arbeit in Lettland


Anfang Juni fand in Lettland eine Konsultation statt, die das Ziel hatte, ein Perspektivpapier für die Brüdergemeine in Lettland zu erarbeiten, um die Arbeit auf festere Füße zu stellen. Bei den zwei Gesprächsrunden in Riga und Cimza waren jeweils etwa fünfzehn lettische Mitglieder sowie die Brüder Martin Theile (Amsterdam) und Volker Schulz (Basel) anwesend, die von der Kirchenleitung den Auftrag erhalten hatten, die Gespräche zu begleiten. Die Teilnehmenden waren zum Teil schon seit vielen Jahren in der Brüdergemeine, während andere erst in den letzten Jahren dazu gestoßen sind. Die Neuen gehören insbesondere zu den beiden Kreisen, die kürzlich in der Hauptstadt Riga entstanden sind. Es wurde festgestellt, dass die lettische Brüdergemeine Christinnen und Christen, die aus verschiedenen Kirchen stammen und einen »Glauben mit Herz« suchen, einen Ort der Gemeinschaft anbietet. Ein weiteres Thema war die angedachte Eröffnung eines christlichen Kindergartens in Riga. Die größte Hürde ist im Moment noch ein bezahlbarer Raum, der den gesetzlichen Auflagen genügt. Mehr zur Brüdergemeine in Lettland ...

 

Gewinner ermittelt


Am Stand der Herrnhuter Brüdergemeine und der Herrnhuter Missionshilfe beim Kirchentag in Stuttgart konnten Besucher an einem Gewinnspiel teilnehmen. Dazu mussten sie Fragen zum Aufforstungsprojekt in Sumbawanga, Tansania, richtig beantworten, das durch die Herrnhuter Missionshilfe unterstützt wird. 200 Antwortkarten wurden ausgefüllt, dazu noch einmal 40 am darauffolgenden Wochenende bei der Jahrestagung der Herrnhuter Missionshilfe in Königsfeld im Schwarzwald.

Nun sind die Gewinner ermittelt worden. Der erste Preis, eine Reise für zwei Personen nach Prag, ging nach Bonn, der zweite Preis, ein Herrnhuter Stern, nach Wuppertal und der dritte, zwei Liter Olivenöl, nach Ilsede. Die geografische Verbreitung der Gewinner lässt erkennen, dass die Präsenz von Herrnhuter Missionshilfe und Brüder-Unität in Stuttgart aus allen Himmelsrichtungen gefunden wurde. Die Gewinnerin des 7. Platzes kam aus Bratislava in der Slowakei, die des 19. Platzes aus Lübeck.

Hus-Ausstellung in Zittau


Eine namhafte Ausstellung »Wege der Wahrheit« zum Reformator Jan Hus wird am 14. August in Zittau eröffnet. Als Kooperationspartner ist mit über 50 Exponaten das Unitätsarchiv beteiligt. Einzigartige Handschriften und Drucke bieten zusammen mit Kunstwerken, Bildnissen, Waffen, Münzen und Medaillen, Modellen sowie symbolischen Erinnerungsstücken ein faszinierendes Bild der Hussitenzeit und des Erbes von Jan Hus bis zur Gegenwart. Am 10. September wird im Rahmen einer Sonderführung der Leiter des Unitätsarchivs Dr. Rüdiger Kröger besonders die Objekte aus dem Herrnhuter Unitätsarchiv erläutern. Die Ausstellung ist bis zum 8. November dienstags bis sonntags 10.00 bis 17.00 Uhr im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster zu sehen.

Dozenten-Seminar der weltweiten Moravian Church


Vom 20. Juni bis 5. Juli nahmen Dozenten von 13 Theologischen Seminaren der Brüdergemeine in Alaska, Deutschland, Honduras, Jamaica, Nikaragua, Südafrika, der Schweiz, Surinam und Tansania an einer Weiterbildung im KOMENSKÝ Gäste- und Tagungshaus in Herrnhut teil. Das Treffen hatte drei Schwerpunkte: Vernetzung, Durchsicht des »Gemeinsamen Ausbildungsprogramms für Themen der Brüder-Unität« und das Kennenlernen von Orten der Brüder-Geschichte. 17 Personen, darunter eine Frau, absolvierten ein reichhaltiges Programm: Vorlesungen, Debatten, Ausflüge und Gemeindebegegnungen, darunter die Teilnahme am Hus-Gedenken in Tschechien. Die Tage waren vom Geist wachsender Gemeinschaft und kollegialen Austauschs geprägt, obwohl neben vielen Gemeinsamkeiten auch deutliche Unterschiede bestehen. Der Herrnhuter Bote im August wird ausführlich berichten.

Europäische Frauenkonferenz in Nordirland


Mehr als 70 Schwestern aus der Britischen und der Europäisch-Festländischen Provinz sowie der Tschechischen Missionsprovinz (Herrnhuter Seniorat) der Brüder-Unität kamen vom 4. bis 8. Juni in Larne, Nordirland, zu einer Konferenz zusammen. Der Austausch unter dem Motto »Brücken bauen« umfasste Biografisches ebenso wie Projekte für Frauen und Neugeborene u. a. in Honduras, Nikaragua und Tansania. Kay Ward (73), die 1998 in den USA als erste Frau zu einer Bischöfin der Brüder-Unität eingesegnet wurde, hielt anschauliche und humorvolle Bibelarbeiten zum Thema.

Natürlich spielt beim Thema Brückenbauen auch die politischen Geschichte von Gräben und Mauern und Brückenbauern in Nordirland selbst eine Rolle. Im Anschluss an die Tage lernten einige Teilnehmerinnen auf einer Fahrt durch das Land u. a. Corrymeela kennenlernen, die Kommunität, die seit Jahrzehnten christliche Versöhnungsarbeit in Nordirland und andernorts leistet. Dass man auf der Fahrt von Dublin nach Belfast die Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland nur noch am Wechsel von Euro in Pfund bemerkt, zählt zu den Erfolgen von geduldigem Brückenbauen. Ein Höhepunkt der Tagung war der Besuch des Gottesdienstes in der Gemeinde Gracehill, der einzigen typischen Brüdergemeinsiedlung in Nordirland.

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