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Herrnhuter Bote aktuell

Nachrichten aus der Herrnhuter Brüdergemeine

Ausgabe 42 vom 6. Februar 2014

Liebe Leserin, lieber Leser,

die hinter uns liegenden Monate waren mehr vom Blick nach innen geprägt: In den Gemeinden Adventsingstunden, Weihnachtsfeiern, die Proben für Krippenspiele, in den Familien das Schmücken der Wohnungen, die Besuche der Kinder, der Angehörigen. Und dann auch noch all das, was in Büros und Verwaltungen nötig ist, um ein Jahr gut abzuschließen und in das neue gut zu starten. Der Herrnhuter Bote aktuell blickt noch auf ein paar Highlights zurück, ist aber schon voll vom Neuen. Ausdrücklich Glück spricht uns dabei die Jahreslosung für 2014 zu. Wir wünschen Ihnen gute Begleitung!

Herzliche Grüße aus Herrnhut, Ihr Erdmann Carstens

Jahreslosung von verschiedenen Seiten betrachtet


Obwohl die Jahreslosungen nicht von der Brüdergemeine in Herrnhut kommen, sondern von der Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) in Berlin, haben die Autoren des aktuellen Herrnhuter Boten zu diesem schönen Wort vom Glück und der Gottesnähe ein ganzes Heft gemacht. Neben meditativen Texten gibt es einen Zugang von bibelwissenschaftlicher Seite, ein Interview mit teilweise überraschenden Hintergrundinformationen vom Entstehungsprozess der Jahreslosung und einen interessanten Fund zum »Glück« in der christlichen Sprache. Darüber hinaus erfahren Sie viel über das Leben der Herrnhuter Brüdergemeine heute, über Angebote und Veranstaltungen. Das Heft können Sie für 2,60 EUR bestellen bei redaktion-hb(at)ebu.de

Studienseminar »Kreuzestheologie«


Jesus Christus – am Kreuz für uns gestorben. So lautet eine wesentliche Aussage des biblischen Zeugnisses und der kirchlichen Tradition. Besonders in der Theologie und Frömmigkeit der Brüdergemeine hat das »Wort vom Kreuz« eine wichtige Rolle gespielt. Aber was ist damit gemeint? Ist dieser Gedanke heute noch nachvollziehbar? Das Studienseminar lädt alle Mitglieder und Freunde der Brüdergemeine, die in Studium oder Ausbildung mit Theologie zu tun haben, vom 17. bis 23. Februar ein zum Nachdenken über die Zukunft der Kreuzestheologie und vielleicht auch über die Kreuzestheologie der Zukunft. Mehr...

Veranstaltungsbroschüre 2014 ist da


Möchten Sie einen umfassenden Überblick haben zu allen Veranstaltungen und Angeboten, zu denen die Herrnhuter Brüdergemeine 2014 einlädt? Zehn Orte in Deutschland, fünf in anderen europäischen Ländern und zwei Länder in Übersee sind in diesem Jahr Ziele. Die Broschüre dazu ist soeben erschienen. Sie erhalten sie kostenfrei demnächst in jedem Gemeindebüro oder beim Herrnhuter Boten: redaktion-hb(at)ebu.de

Stille Tage - »Meine Güte - Gottes Güte«


»Du meine Güte!« ist eigentlich ein Ausruf der Ungeduld. Ist das vielleicht typisch für unsere Güte? Denn gütig zu sein, fällt uns nicht leicht. Gottes Güte ist anders, groß, weit, unendlich, überraschend. Wie erleben wir sie? Tröstet sie uns? Oder stören wir uns eher an ihr? Manchmal bekommen wir Kraft für unser Leben aus dem Gedanken an Gottes Güte. Manchmal haben wir das Gefühl, sie ist gar nicht da oder stimmt nicht in unserer Welt. Mit diesem Thema befassen sich die »Stillen Tage« vom 12. bis 16. März. Mehr...

Überregionale Kinder- und Jugendarbeit 2014 startet


Mit der Schulung JuLeiCa vom 14. bis 16. Februar in Gnadau beginnt das Veranstaltungsjahr der überregionalen Kinder- und Jugendarbeit der Brüdergemeine. Viele Angebote haben die Jugendbeauftragten und Ehrenamtlichen für das neue Jahr konzipiert, darunter sind Klassiker wie die Kinderrüsttage in Herrnhut und das Kinder-Fußballcamp in Neugnadenfeld. Informationen zu allen Rüstzeiten, Wochenenden und Seminaren finden sich auf der Website der Jugendarbeit. Die Anmeldungen können nun starten. Mehr ...

Stille mit 64 Teilnehmerinnen


Zum Thema »Gottes Führung fordert Stille« ging am 19. Januar in Neudietendorf bei Erfurt die 14. Schwesternwerkstatt mit 64 Frauen im Alter von 35 bis 80 Jahren aus ganz Deutschland zu Ende. Es wurde auch das »Schwesternprojekt 2014« gewählt, das HMH-Projekt »Neue Sekundarschule für Mädchen in Ifakara« (Missionsprovinz Tansania-Ost, derzeit noch unter Aufsicht der Südprovinz). 850 Euro wurden dafür allein an diesem Wochenende gesammelt. Die Schwesternwerkstatt findet seit 2001 jährlich zumeist in Neudietendorf statt. Einen ausführlichen Bericht bringt das März-Heft des Herrnhuter Boten

»Sternberg« lädt ein


Im Rahmen einer mehrtägigen Nahost-Reise besuchte eine 13köpfige Gruppe aus Königsfeld im Schwarzwald das Förderzentrum »Sternberg« (bei Ramallah). Ebenfalls aus Deutschland war eine 26köpfige Gruppe zu Besuch, die mit »Biblische Reisen« nach Palästina gekommen war. Die Direktorin Ghada Naser betonte, dass Gästegruppen auf dem Sternberg immer willkommen seien. Das Leitungsteam wie die Mitarbeiterschaft begrüßten solche Besuche. Sie böten die Gelegenheit, authentisch über die eigene Arbeit und über die Situation der Menschen in Palästina zu berichten. Außerdem hätten sie in der Vergangenheit dazu beigetragen, die Zahl derjenigen, die das Förderzentrum mit Gebeten und Spenden unterstützen, zu erhöhen. Von der Königsfelder Gruppe gibt es einen sehr informativen Reisebericht mit Bildern im Januar-Februar-Heft des Herrnhuter Boten.

Brüdergeschichtliche Gedenktage 2014


Erneut gibt es eine Liste mit brüdergeschichtlichen bzw. missionsgeschichtlichen Gedenktagen für 2014, die Theodor Gill, Bischof der Brüdergemeine und Pfarrer i. R., zusammengestellt hat. Die Mission denkt insbesondere an folgende Geschehnisse: Vor 275 Jahren: Ankunft des Grafen Zinzendorf auf der Insel St. Thomas (29.01.1739). Vor 250 Jahren: Zarin Katharina II. gewährt den Herrnhutern Freiheit zur Ansiedlung in Russland (11.02.1764). Vor 200 Jahren: Grönland-Missionar Samuel Kleinschmidt in Lichtenau/Grönland geboren (27.02.1814). Vor 275 Jahren: Erstlingstaufe in Grönland – Karjanak mit Frau und zwei Kindern (30.03.1739). Vor 150 Jahren: Tansania-Missionar Theodor Meyer in Engotini/Südafrika geboren (16.11.1864). Vor 250 Jahren: Erste konstituierende Synode der Brüdergemeine in Marienborn nach Zinzendorfs Tod (01.07.-27.08.1764). Den Download der Liste erhalten Sie beim Anklicken des Bildes.

Brüdergemeine Rajpur wird von Internatsschule geprägt


Die Brüdergemeine Rajpur (Nordindien) besteht zur Zeit aus 100 erwachsenen Mitgliedern und verfügt seit 2008 über ein schönes Zentrum mit Pfarrhaus, Gemeindehaus und Kirche, das auch weitervermietet wird. Gottesdienste finden wöchentlich am Sonntagvormittag zweisprachig (Hindi/Englisch) statt. Einmal im Monat wird nachmittags zusätzlich ein tibetisch-sprachiger Gottesdienst gehalten. Unter der Woche treffen sich die Gemeindekreise in Privathäusern oder im »Moravian Institute«, einer im weiten Umland renommierten Internatsschule. Zwischen Gemeinde und Schule bestehen enge Verbindungen. Ein Großteil der Gemeindemitglieder arbeitet am »Moravian Institute«, das Platz für 350 Kinder und Jugendliche hat, die teils von weit her kommen, und das im Dezember 2013 seinen 50. Geburtstag feierte. Aus einem längeren bebilderten Reisebericht von Frieder Vollprecht, der Anfang Oktober 2013 in Rajpur weilte. Download hier.

Indien- und Nepal-Reisetagebuch von Robert Hopcroft


Der Vorsitzende der Britischen Unitätsprovinz, Robert Hopcroft, besuchte in seiner Eigenschaft als Leiter des »British Mission Board« die Brüdergemeine in Nordindien und Nepal. In der englischsprachigen Zeitschrift »Moravian Messenger« veröffentlichte er jetzt den ersten Teil seines Reisetagebuches. Höhepunkt seines Aufenthaltes in Nepal war ein sonntäglicher Abendmahlsgottesdienst mit 150 Teilnehmenden in den Räumen einer Bibliothek. Mit dem Bau einer eigenen Kirche in Kathmandu bzw. mit dem dazu erforderlichen Grundstückserwerb gibt es noch immer rechtliche und finanzielle Probleme. In Khokana, einer zweiten Gemeinde etwa 12 Kilometer abseits von Kathmandu, wo keine Nepalesen, sondern Newari leben, geht das Gemeindewachstum besonders schnell voran. Download des Reisetagebuches hier.

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