Burundi: Losungen 2013 erstmals in Kirundi

Mit großer Freude und auch Stolz hat Mapampa C. Clement die erste Ausgabe der »Infungurwa Yaburimusi« – der Losungen in Kirundi – nach Deutschland geschickt. Jede neue fremdsprachige Ausgabe der Losungen ist in finanzieller Hinsicht eine große Belastung. Das hat auch das Team um Pfarrer Clement in Burundi erfahren. Doch dank der Spenden von Losungslesern in Deutschland konnte das Vorhaben verwirklicht werden.

»Unsere Brüdergemeine hier ist in den letzten Jahren sehr stark gewachsen und sie wächst weiter«, sagte Mapampa Clement, der Vorsitzende der Kirchenleitung der Moravian Church (Brüder-Unität) ist. »In 39 Gemeinden haben wir derzeit 27.000 Mitglieder.«

Entstanden ist die Kirche erst im letzten Jahrzehnt. Flüchtlinge aus dem ostafrikanischen Staat lebten jahrelang in Tansania und haben dort die Brüdergemeine (Moravian Church) kennen gelernt. Beeindruckt vom Leben und Glauben in dieser Kirche, haben die Zurückgekehrten begonnen, eigene Gemeinden aufzubauen. Das Land ist immer noch vom jahrelangen Bürgerkrieg gekennzeichnet.

»Die Losungen«, meint Mapampa Clement, »sind für uns ein Zeichen der Hoffnung in einem Land, das neu beginnen muss. Sie sind außerdem ein Zeichen der Verbundenheit mit den Herrnhutern in aller Welt und letztlich mit allen Christen.« Damit 2014 der zweite Jahrgang der Losungen in Kirundi erscheinen kann, werden dringend weitere Spenden gebraucht. Besonders bedürftige Mitglieder der Brüdergemeine in Burundi sollen eine Losung auch kostenfrei erhalten.