Die Losung heute
Leserinnen und Leser der Losungen interessieren sich oft für alles, was rund um die Losungen geschieht: Sie unterstützen diakonische Einrichtungen und Schulen der Brüdergemeine mit ihrer Spende. Sie setzen sich ein für die Herausgabe von neuen fremdsprachigen Losungsausgaben. Sie helfen der Herrnhuter Mission bei ihren Aufgaben.
Als Spenderin und Spender erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen über die Losungen und ihre internationale Verbreitung sowie über Menschen, die täglich mit den Losungen umgehen und unsere Hilfe benötigen.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung.
Prominente über die Losungen
Alt-Bischof Dr. Wolfgang Huber: Das Wort der Losungen ist für mich das positive Vorzeichen vor den Terminen des Tages. Das verändert den Alltag und weitete mein Verständnis für das, was mir widerfährt. Es führt zugleich zu einem tieferen Verstehen der biblischen Texte.
Peter Hahne: Für mich sind die Losungen jeden Morgen eine Neuerscheinung. Ein Klopfzeichen der Liebe Gottes, eine Vitaminspritze für den Alltag, ein echter Mut- und Muntermacher.
Dr. Antje Vollmer: Die Losungen verbinden Menschen aus verschiedenen Konfessionen, von unterschiedlicher Frömmigkeit und auf allen Kontinenten im Geiste der Bibel.
Ulrich Parzany: Die Losungen sind für mich der Einstieg in jeden Tag und der Türöffner für meine Bibellese. Ich möchte nicht darauf verzichten.
Katrin Göring-Eckardt: Kein Tag ohne Losungen
Bischof Jochen Bohl: Immer wieder staune ich, wie die Losungen und der dazu mit Bedacht und sorgsam ausgewählte Lehrtext in Lebenssituationen zu sprechen beginnen.
Bischöfin Rosemarie Wenner: Immer verbindet mich die Lektüre der Losungen mit vielen Menschen aus aller Welt. Die Herrnhuter Brüdergemeine macht der Christenheit Jahr für Jahr aufs Neue ein kostbares Geschenk mit den Losungen
Alt-Bischof Dr. Klaus Engelhardt: Für mich sind die Losungen die Schlagzeile des Tages. Sie regen mich sofort zum Nachdenken an.
Johannes Rau (1931-2006): Die Losungen sind mir ein Geländer für den Tag.
Ihre persönliche Losung
Die Losungen gibt es seit über 280 Jahren. Auch am Tag Ihrer Geburt, Ihrer Taufe, Ihrer Trauung gab es einen biblischen Tagesvers. Gern bieten wir Ihnen einen Ausdruck einer »historischen« Losung an. Nennen Sie uns Ihr persönliches Datum (Tag, Monat, Jahr) und wir schicken Ihnen die gewünschte Losung zu. Schreiben Sie uns
Neben der einfachen Form gibt es die Losungstexte des gewünschten Tages auch auf einer Schmuckkarte. Hier können Sie sich informieren
Hier finden Sie das komplette Sortiment der Losungen 2012
Was sind die Losungen?
Die Losungen sind ein Andachtsbuch, das für jeden Tag des Jahres zwei Bibelverse enthält: die Losung aus dem Alten Testament und den Lehrtext aus dem Neuen Testament. Ergänzt werden die beiden Texte durch einen Liedvers oder ein Gebet. Die alttestamentliche Losung wird ausgelost, die anderen Texte thematisch passend dazu ausgesucht.
Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit unserem Alltag zu verbinden. Sie können ein erster Schritt sein, die Bibel in ihrer ganzen Breite und Tiefe kennen zu lernen.
Herausgegeben werden die Losungen seit 1731 Jahr für Jahr von der Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine.
Mehr Informationen zu den Losungen finden sie hier
Weltweite Losungen
Die Losungen erscheinen weltweit in 55 Sprachen. Kein zweites Andachtsbuch ist so verbreitet. Die französischsprachige Ausgabe machte 1741 den Anfang und 2012 kamen mit den Übersetzungen in Batak (Indonesien) und Sesotho (Südafrika) die bislang letzten fremdsprachigen Ausgaben hinzu.
Etwa die Hälfte der fremdsprachigen Losungen, die sich auf alle Kontinente verteilen, sind auf die Initiative von Einzelpersonen zurückzuführen. Sie kennen oder kannten von der Herrnhuter Brüdergemeine oftmals nur die Losungen. Doch sie wollten das handliche kleine Büchlein mit den kurzen Bibeltexten möglichst vielen Landsleuten in die Hand geben, für die die christliche Botschaft wichtig geworden ist. Aus den Einzelinitiativen wurden oft Anliegen christlicher Kirchen oder Gemeinschaft vor Ort, die nun für Kontinuität sorgen.
Die Losungen erscheinen aktuell in folgenden Sprachen: Afrikaans, Albanisch, Amharisch, Arabisch, Basaa, Batak, Bemba, Bulgarisch, Chichewa, Chinesisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Georgisch, Hindi, Isländisch, Indonesisch, Inuktetuk, Italienisch, Japanisch, Kinyarwanda, Koreanisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Nepali, Mayangna, Miskito, Niederländisch, Oriya, Pedi, Polnisch, Portugiesisch, Rongmei-Naga, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Sesotho, Setswana, Siswati, Suaheli, Slowakisch, Sorbisch, Spanisch, Surinamisch, Tibetisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Venda, Xhosa, Zulu.
Über die Bezugsquellen der fremdsprachigen Ausgaben informieren wir Sie gern:
Telefon +49 (0) 35873 487-28
E-Mail fremdsprachen(at)losungen.de
2012 erstmals Losungen in Sesotho
Für das Jahr 2012 gibt es die Losungen erstmals in der südafrikanischen Sprache Sesotho. Damit erscheinen die Losungen der Brüdergemeine weltweit in nunmehr 55 Sprachen. Herausgegeben werden die Losungen in Sesotho von der Evangelical-Lutheran Church in Southern Africa (ELSCA). Übersetzt wurden sie von der lutherischen Pfarrerin Lucy Mabathoana aus Maseru in Lesotho. Die Startauflage der Sesotho-Losungen beträgt 200 Exemplare. Sesotho gehört zu den elf amtlichen Landessprachen Südafrikas und wird vor allem im zentralen Südafrika (Provinz Free State) gesprochen; außerdem im Nachbarland Lesotho. Mehr
Gottes Wort für jeden Tag
Seit mehr als 280 Jahren gibt es die Losungen
Das Datum der ersten Losung steht fest: Am 3. Mai 1728 bei der abendlichen Versammlung in Herrnhut, verkündete Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700-1760) der Gemeinde ein kurzes Wort für den kommenden Tag. Mit dem Liedvers: »Liebe hat ihn hergetrieben, Liebe riss ihn von dem Thron, und wir sollten ihn nicht lieben?« begann die beispiellose Geschichte der Losungen.
Bald schon wollten die Herrnhuter auf die »Parole für den Tag« nicht mehr verzichten. Die Losungen wurden zu einem wichtigen Kommunikationsmittel. Sie sind oft »fortgesetzte Gespräche des Heilands mit der Gemeinde«, wie Zinzendorf es nannte. Er wollte, dass sie »ins Gemüt und ins Herz« hineingenommen werden.
1731 wurde die erste gedruckte Losung herausgegeben. Seit diesem Jahr erscheinen die Losungen ohne Unterbrechung, Jahr für Jahr. Mit der Herrnhuter Missionsarbeit, die 1732 beginnt, wurden dann die Weichen für die weltweite Verbreitung der Losungen gestellt.
Die äußere Gestalt der Losungen wandelte sich in den vergangenen 280 Jahren immer wieder. Auch inhaltlich gab es Veränderungen, besonders durch Zinzendorf selbst. Und nach seinem Tod veränderten sich die Losungen weiter.
Heute haben sie für jeden Tag des Jahres je ein Bibelwort aus dem Alten und dem Neuen Testament sowie einen Liedvers oder ein Gebet. Dabei wird die alttestamentliche »Losung« aus 1824 Bibelversen gelost. Danach werden der neutestamentliche »Lehrtext« und der »Dritttext« thematisch passend zusammmengestellt.
Wie die Losungen entstehen
Jedes Jahr im Frühjahr werden in Herrnhut die Losungen für das überübernächste Jahr gezogen (oder »gelost«). Der zeitliche Vorlauf von drei Jahren wird vor allem benötigt, da die Losungen in mehr als 50 Sprachen übersetzt werden müssen. So wurden in diesem Jahr am 14. April die Losungen für 2014 gezogen.
Am Losungsziehen beteiligt sind die Mitglieder der Kirchenleitung der Brüder-Unität sowie weitere ausgewählte Personen. Die Losungsverse eines Jahrganges werden Tag um Tag vom 1. Januar bis zum 31. Dezember gezogen.
Das Spruchgut, also die Sammlung alttestamentlicher Verse, aus denen die Losungen gezogen werden, umfasst 1824 nummerierte Kärtchen. Da die letzten beiden Jahrgänge der gezogenen Losungen pausieren, befinden sich tatsächlich nur rund 1100 Kärtchen in der Losungsschale.
Nachdem die Losungsverse gezogen wurden, beginnt die Arbeit des Losungbearbeiters. Seine Aufgabe besteht darin, die alttestamentliche »Losung« mit zwei passenden Texten, einem aus dem Neuen Testament und einem Liedvers oder einem Gebet, zu ergänzen.
Wenn die drei Texte für jeden Tag feststehen, ist das Manuskript für die Losungen eines Jahrganges abgeschlossen. Es wird nun an die internationalen Übersetzerinnen und Übersetzer versandt sowie für den Druck aufbereitet.
Die Losungen unterliegen keinem ehernen Gesetz. In regelmäßigen Abständen werden die alttestamentlichen Sprüche von einem Ausschuss durchgesehen. Vorschläge für neue Losungen werden bearbeitet und bisher bekannte Texte herausgenommen, wenn beispielsweise ihre Aussagekraft zu einseitig interpretierbar oder nicht mehr verständlich ist.









