Samstag, 14. Juni

Start einer Synode in Zeist hat ein bisschen was von einem Stadion-Einlauf: Großer, gepflegter Rasen, viel Geschäftigkeit, eine Zeltstadt, die Vergnügen und Verpflegung in Strömen ahnen lässt ... Nur die Mannschaften laufen nicht geordnet in Trikots und mit dem Schiedsrichterteam ein. Kleinere und größere Grüppchen, vielfarbig, zu Fuß, in PKW, Kleinbussen und sogar auf Fahrrädern treffen ein - über den ganzen Nachmittag und Abend verteilt. Wegen Bahn-Chaos - Folgen noch des schweren Unwetters zu Anfang der Woche im Ruhrgebiet - kommen Manche um Stunden zu spät, andere kommen trotz des Bahnchaos und zu ihrer eigenen Überraschung völlig pünktlich an.

Durch die Hintertür? - Das Zelt ist auch Empfangsbüro
Gut vorbereitet - Br. Kubath spricht zum ersten Mal öffentlich niederländisch.
Synodalvorstand: »keine Zustimmung ist nötig für den Lageplan!«

Um 20 Uhr läutet Br. Peter Vogt, Vorsitzender des Synodalvorstandes das Glöckchen und eröffnet die erste Plenarsitzung. Schw.  Nelly Cambridge verliest die Namen der seit der letzten Synodaltagung verstorbenen Mitglieder der Synode und Mitarbeiter der Europäisch-Festländischen Unitätsprovinz. Dazu lassen die Synodalen kleine elektrische Flämmchen leuchten. Es folgt die Anwesenheitskontrolle durch namentlichen Aufruf. Faszinierend, auf wie viele unterschiedliche Art »Ja!« gesagt werden kann! Viele sind zu diesem Zeitpunkt  noch unterwegs - als letzte werden für diesen Tag dann nachts die beiden Schwestern aus Tschechien eintreffen. Weitere werden im Laufe des Sonntags erwartet.

Die Synode bestätigt die Geschäftsordnung. Es werden Grüße von zwei Bischöfen sowie von Br. Holger Perske, Mitglied der Direktion, verlesen. Dieser grüßt die Synode mit Worten von H. D. Hüsch: »Der Herr will uns fröhlich sehen, weil wir es dürfen ...«.

Grußwort der gastgebenden Gemeinde - Br. Markus Gill.

Inzwischen ist Frau Abram als Vertreterin der EKD angekommen und wird sofort ans Rednerpult gebeten. Sie betont die besondere Verbundenheit anlässlich der Reformationsdekade und hebt die Bedeutung von Jan Hus hervor.

Nachdem Br. B. Goodwin wie schon vor zwei Jahren in Königsfeld mittels Schaubildern in die Arbeitsweise der Synode eingeführt hat, schließt die erste Sitzung mit Gebet und Lied.

Letztes wichtiges Ereignis an diesem Tag ist der Sieg der WM-Mannschaft Costa Ricas über Uruguay (3:1). Br. F. Vollprecht schickt eine Glückwunsch-Email an dortige Geschwister.

Br. F. Grüneberg (Protokollant) dokumentiert wichtige Ergebnisse von jenseits der Synode auf einem Geburtstags-T-Shirt