Freitag, 13. Mai 2016

Synode kommt in Bad Boll zusammen

Vom 21. bis 28. Mai tritt in Bad Boll die Synode der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität (EBU) zu ihrer dritten und letzten Tagung der Periode 2012-2017 zusammen. Unter dem Thema »Zukunftsfähige Kirche: Mitgliedschaft – Beteiligung – Finanzen« werden 91 Synodale u.a. über eine veränderte Struktur der synodalen Arbeit und über Herausforderungen in Gesellschaft und Umwelt beraten. Der demografische Wandel, Mitarbeitermangel in Pfarrstellen und die finanzielle Lage stehen im Vordergrund. Begleitet werden die Beratungen durch tägliche Bibelarbeit, die der Frage nach der Haushalterschaft (1. Petrus 4,10) nachgeht. Haupttagungsort ist die Evangelische Akademie Bad Boll. Vorab sind 29 Anträge an die Synode eingegangen. Der Synodalvorstand hat zur Fürbitte aufgerufen.

Die Synode ist ein internationales Ereignis, die Synodalen und weitere 30 Mitarbeiter sowie Gäste kommen aus neun europäischen Ländern: Albanien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Lettland, Niederlande, Schweden, Schweiz und Tschechien. Verhandlungssprachen sind Deutsch, Englisch und Niederländisch. 

Während der Tagung werden Gäste aus der Ökumene, u.a. am Mittwoch Landesbischof Dr. Frank Otfried July aus Stuttgart und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Baden-Württemberg (ACK), Domkapitular Dr. Peter Birkhofer aus Freiburg, die Synode besuchen. Auch Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Kirche der Böhmischen Brüder (Tschechien) werden Grußworte halten.

Die EBU ist eine von weltweit 28 Provinzen der Brüder-Unität / Moravian Church. Sie ist 1722 in Herrnhut entstanden und u.a. durch die Herausgabe der Losungen in über 50 Sprachen bekannt. Die EBU hat 16.000 Mitglieder in den o.g. Ländern.