Donnerstag, 16. Oktober 2014

Sympathische Nähe

Schw. Sonja Rönsch (Oberin), Schw. Rosemarie Thümmel (Oberin i.R.), Pfrn. Angela Koppehl, Schw. Katarina Seifert, Schw. Sigrun Enkelmann (v.l.n.r.)

Zum diesjährigen Freundestag am 12. Oktober waren die Kirche der Brüdergemeine und anschließend das Gelände der Diakonissenanstalt EMMAUS in Niesky bunt und festlich gefüllt. Mehr als 300 Freunde und Gäste hatten sich an einem schönen Herbstmorgen aufgemacht, um miteinander ihr EMMAUS zu feiern. Der Tag stand unter der Jahreslosung »Gott nahe zu sein ist mein Glück«. In der Predigt machte Benigna Carstens, Mitglied der Kirchenleitung der Ev. Brüder-Unität und dort u. a. zuständig für die diakonischen Einrichtungen, darauf aufmerksam, dass es als ein sozialpolitischer Skandal angesehen werden müsse, wenn genau für das, was neben materieller Hilfe das Wichtigste ist, was Menschen zum Leben brauchen - empathische, aufmerksame Nähe - das Korsett der Leistungskataloge immer enger geschnallt wird.

Am Ende des Gottesdienstes wurden die ersten drei frisch gedruckten Exemplare einer EMMAUS-Chronik, die zuvor in monatelanger Feinarbeit in den Computer geschrieben und ergänzt worden war, an diejenigen übergeben, die daran den größten Anteil haben: Pfarrerin Angela Koppehl und Sigrun Enkelmann. Schwester Rosemarie Thümmel, Oberin i.R. hat sich die Fortsetzung der Schmidt-Chronik zur Aufgabe gestellt. Als lebensgroße Figur war auch der Autor noch einmal freundlich anwesend: Br. Theodor Schmidt, von 1914 bis 1947 Vorsteher der Diakonissenanstalt.

www.emmaus-niesky.de