Mittwoch, 2. April 2014

Pilger aus der Schweiz in Herrnhut

Das Chrischona-Leitungsteam lässt sich im Vogtshof von Gästepfarrerin Erdmute D. Frank alte Losungen zeigen

Einmal im Jahr unternimmt das Leitungsteam der St.-Chrischona Pilgermission eine Retraite. Das ist neben den zweimonatlichen Arbeitstreffen des Gremiums eine gemeinsame Zeit, in der bewusst das Tagesgeschäft nicht im Mittelpunkt steht, sondern die geistliche Anregung und Inspiration. Dieses Jahr führte Anfang April die Reise von Basel, wo der Berg St. Chrischona liegt, quer durch Deutschland zu Orten, die für den deutschen Pietismus wichtig sind: nach Halle, Leipzig und Herrnhut. Die sechs Mitglieder nahmen im Tagungs- und Erholungsheim Herrnhut (TEH) Quartier und ließen sich von Gäste-Pfarrerin Erdmute D. Frank auf einem Rundgang die Geschichte und das heutige Leben der Herrnhuter Brüdergemeine nahe bringen. Sie besuchten den Kirchensaal, die Unitäts-Ausstellung und im Vogtshof, Sitz der Unitätsverwaltung, den Saal, in dem die Losungen gezogen werden. Die Pilgermission St. Chrischona ist bekannt durch den Brunnen-Verlag Gießen und vor allem durch ihre Bibelschule, an der von Seiten der Brüder-Unität z.B. auch der frühere tschechische Bischof A. Ulrich und der Prediger der Herrnhuter Sozietät Menziken (CH) H. Müller ausgebildet wurden. Der Verband hat Gemeinden in der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland und im südlichen Afrika. Die deutschen Gemeinden, besonders stark vertreten in Hessen, gehören zum Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband und fühlen sich den Zielen der Evangelischen Allianz verbunden.