Donnerstag, 23. November 2017

Unitäts-Missionskonferenz Kapstadt – 6. Tag

Ein Symbol für die Zukunft? Nachdem der Bus nicht kam, begaben sich die Delegierten zu Fuß zum abschließenden Abendmahl zur Kirche Moravian Hill. Foto: V. Schulz

Br. Volker Schulz berichtet vom Tag 6, Montag, dem letzten Tag der UMC. Technische  Schwierigkeiten und eine lange Rückreise haben zur Verzögerung geführt:

Mit einer festlichen Abendmahlsfeier ging die Missionskonferenz zuende. Am Morgen waren noch die Berichte der zehn verschiedenen Gruppen mit Vorschlägen für die Zukunft entgegengenommen worden. Zwei Themen zogen sich als roter Faden durch die Berichte: Verstärkung der Kommunikation zwischen den Provinzen und Stärkung der Jugend – beides Themen übrigens, die seit über 30 Jahren auf der Agenda stehen.

Die Missionskonferenz verzichtete auf einen schriftlichen Appell, hat aber einen Prozess angestoßen, um in den nächsten Monaten eine kurze Übereinkunft der weltweiten Unität im Bereich Mission zu formulieren, die dann über den Unitätsvorstand höhere Verbindlichkeit erreichen soll. Das ökumenische Dokument »Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt« aus dem Jahr 2011 wurde allen Provinzen zur Nutzung empfohlen.

Einige Delegierten mussten schon vor dem Abendmahl abreisen, einige unmittelbar danach; die übrigen verbrachten noch einen entspannten Abend, bevor sich die meisten auf den Heimweg machten, mit Reisezeiten bis zu 50 Stunden (nach Alaska); im Gepäck nicht nur Papier und Geschenke – darunter eine Flasche Portwein aus dem Weinberg der Brüdergemeine in Südafrika, sondern auch Kopf und Herz voll von Begegnungen und Eindrücken einer weltweiten Gemeinschaft:

Menschen aus 35 Ländern waren zusammen gekommen, und doch fehlten aus einzelnen Provinzen die Delegierten aus unterschiedlichen Gründen. So wird vor allem der Begegnungsaspekt in Erinnerung bleiben, die Anerkennung der Verschiedenheit und die Herausforderung, wenn es um den gemeinsamen Ausdruck des Glaubens und Zeugnisses geht.