Montag, 26. September 2016

Diakoniepräsident Ulrich Lilie zu Inklusionstag in Herrnhut

Ulrich Lilie (rechts) im Vogtshof, dem Verwaltungssitz der Brüder-Unität in Herrnhut. Michael Schmorrde und Benigna Carstens informieren ihn über die Losungen

Ein gemeinsam von der Ev.-Lutherischen Landeskirche Sachsens und ihrem Landesjugendpfarramt, dem Ev.-Lutherischen Kirchenbezirk Zittau-Löbau und der Herrnhuter Diakonie veranstalteter Impulstag brachte knapp 100 Menschen zum Thema Inklusion zusammen. Nach der Begrüßung durch den theologischen Vorstand der Herrnhuter Diakonie Volker Krolzik und einem geistlichen Einstieg durch Superintendentin Antje Pech stimmte Mathias Kupke vom Landesjugendpfarramt die Teilnehmer auf das Thema ein. In einem Grundsatzvortrag entwarf der Präsident von Diakonie Deutschland Pfr. Ulrich Lilie das Bild einer auf allen Ebenen inklusiven Gesellschaft als Konsequenz dessen, wie Jesus seine Vision vom »Reich Gottes« gepredigt und gelebt hat.

In Workshops am Nachmittag zur inklusiven Schule, Kirchengemeinde oder Ehren- und Elternarbeit wurde nicht nur diskutiert, sondern auch Inklusion gelebt, beispielsweise im Theaterprojekt und im musikalischen Workshop, in dem »Zur Ehre Gottes« mit viel Freude gemeinsam gesungen wurde. 

Am Rande der Veranstaltung nutzte Diakonie-Präsident Lilie die Gelegenheit, sich über die Brüdergemeine und die Losungen zu informieren.